Insolvenz - Privatinsolvenz Verbraucherinsolvenz

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Privatinsolvenz, Verbraucherinsolvenz

Informationen zur privaten Insolvenz

 
Verbraucherinsolvenzverfahren
Dieses Verfahren ist in Deutschland in der Insolvenzordnung geregelt. Es soll für Menschen gelten, die überschuldet sind und die Schulden in den nächsten 6 Jahren durch Erträge iVm der gesetzlichen Zumutbarkeitstabelle nicht vollständig getilgt werden können. Ingesamt kann man sagen, dass die Zahl der Verbraucherinsolvenzen ansteigend ist.
 
Voraussetzung
Das Verfahren zur Verbraucherinsolvenz gilt für natürliche Personen und auch ehemalige Selbständige und Kleingewerbetreibende, die weniger als 20 Gläubiger und keine Verbindlichkeiten aus Beschäftigungsverhältnissen mit Arbeitnehmern haben.

Das Insolvenzverfahren gliedert sich in 4 Schritte...
 
außergerichtlicher Einigungsversuch
Ziel ist, dass der Schuldner eine außergerichtliche Einigung, auch Insolvenzvergleich, mit den Gläubigern erreicht. Ist keine Einigung möglich, entfällt dieses Verfahren.
 
Gerichtliches Schuldbereinigungsverfahren
Sofern die außergerichtliche Einigung gescheitert ist, kann der Schuldner beim Insolvenzgericht das Insolvenzverfahren beantragen, in dem er zusätzlich eine "Bescheinigung" über das Scheitern der Einigung einreicht. Bevor dieses Verfahren eröffnet wird, muß das Gericht prüfen, ob die Durchführung eines gerichtlichen Schuldbereinigungsplans Aussicht auf Erfolg hat. Hierbei werden die Gläubiger angeschrieben, die dazu Stellung nehmen müssen.
 
Verbraucherinsolvenzverfahren
Hat auch das nicht geklappt, wird das vereinfachte Verbraucherinsolvenzverfahren eröffnet. Hierbei wird das vom Schuldner vorhandene pfändbare Vermögen verwertet und der erzielte Erlös wird nach Abzug der Verfahrenskosten an die Gläubiger ausgeschüttet.
 
Restschuldbefreiung mit Wohlverhaltenspersiode
Um eine anschließende Restschuldbefreiung zu erlangen, wird die Verbraucherinsolvenz durchgeführt. Bei Beginn des 6 jährigen Verfahrens muß die verschuldete Privatperson den pfändbaren Teil des Einkommens an einen Treuhänder abtreten. Dieser verteilt den übrig gebliebenen Teil nach Quote des Verteilungsverzeichnisses. Sofern alles geklappt hat, kann nun das Gericht dem Schuldner die Restschuldbefreiung erteilen.

Jetzt kommt noch der Knackpunkt. Der Schuldner besitzt danach oftmals keine Kreditwürdigkeit mehr.

Alles ohne Gewähr. Keine Rechtsberatung. Fehler möglich. Informieren Sie sich bei Ihrem Anwalt.